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Speditionskaufleute

Speditionskaufleute (neue Berufsbezeichnung: Kaufmann für Spedition und Logistik) organisieren den Güterversand, Warenempfang und die Lagerung von Waren. Sie suchen die geeignetsten Fahrstrecken und Transportmittel aus und stellen diese bereit. Sie beraten Kunden zum Beispiel in Verpackungsfragen und bieten spezifische Service- und Dienstleistungen an. Sie wickeln auch den grenzüberschreitenden Verkehr ab. Weiterhin erledigen sie Verwaltungs- und Schreibarbeiten.


Sie arbeiten bei Transport- oder Speditionsunternehmen. Dort sind sie vorwiegend im Büro, aber auch im Außendienst und gegebenenfalls auf Verladerampen tätig.

Die Ausbildung im Überblick

Speditionskaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Er ist dem Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung, Schwerpunkt Absatzwirtschaft und Kundenberatung, zugeordnet.

Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und Handel angeboten.



Die Prüfungsergebnisse und die Vermittlungsquoten der letzten Jahre waren sehr gut; daher kann dieser Umschulungsberuf empfohlen werden.

Lehrgangsablauf

Dauer: 22,5 Monate (Vollzeit)
Beginn: 1.08. oder 01.02. eines jeden Jahres

Lehrgangsgliederung

1. Semester 11,0 Monate Theoretische Ausbildung in der KBS: Zum Abschluss des ersten Semesters findet eine schulinterne Zwischenprüfung statt.

2. Semester 6 Monate Praktische Qualifizierung in einem Industrieunternehmen: Die bereits theoretisch erworbenen Kenntnisse sollen praxisbezogen angewandt und vertieft werden

3. Semester 4,0 Monate Theoretische Ausbildung in der KBS: Am Ende dieses Semesters findet die schriftliche und müdliche Abschlussprüfung vor der IHK statt.

4. Semester 1,5 Monate Fortsetzung theoretische Ausbildung in der KBS mit intensivem Bewerbungstraining und Internet-Stellensuche.

Die einzelnen Semester können je nach Lehrgangstermin kürzer oder länger ausfallen.